Obmännerkonferenzen Herbst 2016

Vortrag - DI Werner Löffler

 

 

 

 

Holz – Baustoff der Zukunft!

Die Stadtgemeine Wolkersdorf hat zusammen mit 3 Waldwirtschaftsgemeinschaften aus dem Weinviertel und dem NÖ Waldverband einen Vortrag zu dem Thema „Leben mit Holz“ organisiert.

Das Referat wurde von Dr. Erwin Thoma in beeindruckender Weise vorgetragen. In seinen Ausführungen verwies er unter anderem auf die Vorteile des Baustoffes Holz und seine positiven Wirkungen auf den Menschen.

Mehr als 250 interessierte Zuhörer wohnten der Veranstaltung bei.

Terminhinweis: Herr Thoma wird im Rahmen der Vollversammlung des NÖ Waldverbandes, am Freitag dem 25. November 2016 einen weiteren Vortrag halten.

Fotos: Stadtgemeinde Wolkersdorf

 

 

 

 

Holzanteil bei Bauprojekten soll weiter gesteigert werden

Gemeinsame Bemühungen des Landes Niederösterreich, der Landwirtschaftskammer und des Waldverbandes sollen den Holzbauanteil künftig auch bei großvolumigen Bauten steigern. Das wurde bei einer Veranstaltungen im Wald der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra verkündet. Anpassungen in der Niederösterreichischen Bauordnung und die neue Imagekampagne „Holzklopfen“ sollen die Attraktivität des Baustoffes Holz noch mehr im Bewusstsein der Häuslbauer verankern.

Bauen mit Holz liegt im Trend. So konnte alleine in den letzten 15 Jahren der Holzbauanteil im österreichischen Wohnbau verdoppelt werden. Eine Tatsache, die auch Landesrat Stephan Pernkopf willkommen heißt: „Jedes zweite Bauvorhaben wird heutzutage bereits mit Holz realisiert. Damit leistet man als Bauherr nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, sondern bringt gleichzeitig auch mehr Lebensqualität in seine eigenen vier Wände. Aber vor allem sichert man tausende Arbeitsplätze im Ländlichen Raum.“Mit Erleichterungen der bautechnischen Bestimmungen in der NÖ Bauordnung und der NÖ Bautechnikverordnung hat das Land Niederösterreich diesen Entwicklungen auch schon Rechnung getragen. Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser können nunmehr ohne Massivbauteile errichtet werden und auch mehrgeschossige Gebäude und Fassaden können nun wesentlich einfacher in Holzbauweise realisiert werden. Auch bei Betriebsbauten für Klein- und Mittelbetriebe gibt es wesentliche Erleichterungen und Verfahrensvereinfachungen, die es jetzt schon möglich machen würden, diese Bauten komplett in Holzbauweise umzusetzen.

 

Mit neuer Imagekampagne „Holzklopfen“ ein Zeichen setzen

Ein erstes sichtbares Zeichen für Wald und Holz können Holzliebhaber derzeit in Niederösterreich mit einem von der Jugend des NÖ Waldverbandes entwickeltem T-Shirt setzen. „Das Shirt ist ein Teil unserer neuen Kampagne. Kombiniert wird es mit zahlreichen Infoveranstaltungen. Ziel ist es, vor allem bei der Jugend die Verbundenheit mit Holz zu wecken. Von der Facharbeiter- über die Meisterausbildung bis hin zur Universität wollen wir Fachvorträge anbieten und auf allen Ausbildungsebenen die Vorzüge von Wald und Holz in den Mittelpunkt stellen“, erklärt Landeskammerrat und NÖ Waldverband-Obmann Franz Fischer. Dabei sollen besonders die jungen Waldbewirtschafter zeigen, worauf es bei Holz ankommt. Von der Jugend für die Jugend lautet dabei das erklärte Motto und soll die Modernität des Baustoffes einmal mehr aufzeigen. Zusätzlich soll die Kampagne auch auf die vielen positiven Eigenschaften von Holz hinweisen. „Holz senkt den Herzschlag. Studien haben nachweislich gezeigt, dass in Räumen mit hohem Holzanteil der Stressfaktor minimiert werden kann“, erklärt Fischer und ist stolz, dass die 31.000 forstwirtschaftlichen Betriebe das ganze Jahr über beste Holzqualitäten für Bauprojekte und sonstige Weiterverarbeitung zur Verfügung stellen können

 

Gesund gebaut mit Holz

Wie modern Holz am Bau derzeit ist, kann auch Architektin Martina Feirer bestätigen: „Holz wird weltweit gesehen immer öfter für großvolumige Bauten eingesetzt. In Österreich sind es besonders private Bauherren, die gerne auf Holz als Baustoff zurückgreifen. Aber auch von der öffentlichen Hand wird bei Bauprojekten vermehrt nach Holz gefragt.“ Geprüfte Aufbauten und Detailanschlüsse für Brand- und Schallschutz sind mittlerweile verfügbar und werden durch intensive Forschungsarbeit laufend weiterentwickelt. Damit steht einem umfassenden Holzeinsatz bei Neu- und Umbauten nichts mehr im Wege. Etwas, das auch der Umwelt und dem Menschen zu Gute kommt. „Holz hat Qualitäten, die andere Baustoffe nicht bieten können. Es bindet CO2 und punktet bei der Verwendung von heimischen Hölzern mit kürzeren Transportwegen, was unsere Umwelt entlastet. Zusätzlich werden Bauzeiten reduziert, da mit der Fertigteilbauweise und einem trockenen Ausbau Zeit eingespart werden kann. Aber es ist auch heimelig, reguliert die Luftfeuchtigkeit und kann Schadstoffe aus der Luft aufnehmen“, so Feirer.

 

Bild: Waldverbandobmann Franz Fischer (3.v.l.), Architektin Martina Feirer und Landesrat Stephan Pernkopf mit den Gastgebern der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra, allen voran Direktor Franz Fidler (1.v.r.).© LK NÖ/Franz Gleiß

 

 

 

 

Waldverband ist jung - „Holzklopfen T-Shirts“

Die neuen „Holzklopfen T-Shirts“ sind der volle Renner!

Ob beim steirischen Waldfest am Grazer Hauptplatz, oder bei der Eröffnung der Wieselburger Messe, die neuen T-Shirts finden reißenden Absatz!

Wenn ihr mehr Fotos sehen wollt, müsst ihr auf die neue Facebook-Seite des NÖ Waldverbandes gehen. Denn diese gibt es seit April 2016 und wird von Viktoria Hutter, unserem jüngsten Vorstandsmitglied, betreut.

So kommen auch Sie zu Ihrem T-Shirt:
Bestellung unter Angabe von: Name, Adresse, Farbe (Weiß oder Grün), Größe und Anzahl an Simona Bendl (Waldverband GmbH)
E-Mail: s.bendl@noewv-gmbh.at

Preis pro Stück: 12 € (Versand frei Haus)

Fotos: LK NÖ/Löffler

 

 

Ausschreibung Josef Ressel-Forstpreis 2016

Der Verein zur Förderung des Forstwesens, p.A. Ministerium für ein lebenswertes Österreich, prämiert heuer zum dritten Mal besondere Leistungen für den Wald und den forstnahen Bereich der Weiterverarbeitung von Holz.

Der Preis ist nach dem berühmten Forstmann und genialen Erfinder Josef Ressel, einem Absolventen der ehemaligen Forstakademie Mariabrunn, benannt und soll Personen auszeichnen, die Kreativität und Innovation in ihre Arbeit einbringen oder eingebracht haben.

Der Preis gliedert sich in drei Kategorien:
• Der Jugendpreis (Kandidatinnen und Kandidaten die am Ende ihrer Ausbildung stehen)
• Der Preis für im Beruf stehende Praktikerinnen und Praktiker (Alter zwischen 28 und 65)
Beide Preise sind mit je € 5.000 dotiert.
• Ehrenpreis für das Lebenswerk als Sachpreis


Die Bewerberinnen und Bewerber sollen eine forstliche Ausbildung haben und besondere Leistungen und/oder Aktivitäten auf zumindest einem der folgenden Gebiete vorweisen können:
• Forstliche Bewirtschaftung
• Beratung, Aus- und Weiterbildung
• Forstlicher Behördendienst, Interessensvertretung
• Öffentlichkeitsarbeit
• Holzverarbeitung
• Erneuerbare Energieträger


Nominierungen sind mit einer kurzen Beschreibung und Dokumentation der besonderen Leistungen und einem Lebenslauf bis längstens Mittwoch, den 21. September 2016 schriftlich an MinR Dipl.-Ing. Johannes Hangler, Verein zur Förderung des Forstwesens, p.A. Ministerium für ein lebenswertes Österreich, Abteilung III/1, Marxergasse 2, 1030 Wien, oder per E-Mail an johannes.hangler@bmlfuw.gv.at zu richten.


Die Auswahl der drei Preisträger/innen erfolgt durch eine Jury unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Preise wird Bundesminister Andrä Rupprechter voraussichtlich am 24. November 2016 überreichen.

 

 

 

 

Borkenkäfer – Vorbeugung und Bekämpfung

Die Broschüre gibt einen Einblick in ein komplexes Thema und befasst sich im Wesentlichen mit den in Österreich bedeutendsten Borkenkäferarten – dem Buchdrucker und dem Kupferstecher – mit Erkennungs- und Befallsmerkmalen sowie mit der richtigen Aufarbeitung, der gefahrlosen Lagerung von Rundholz und der Errichtung von Prügelfallen.

Hier können Sie die Broschüre "Borkenkäfer – Vorbeugung und Bekämpfung" downloaden.

 

 

 

 

 

 

 

Schlichterbroschüre - Bewertung von Verbiss- und Fegeschäden im Wald

Die NÖ Jagdverordnung regelt unter anderem die Wildschadensbewertung im Wald. Diese Bewertungsvorschriften sind im Schlichter- bzw. im Behördenverfahren betreffend den Wildschadenersatz zwingend anzuwenden. In der mittlerweile in Kraft getretenen Novelle der Jagdverordnung wurde die Verbissschadensbewertung im Wald auf völlig neue Beine gestellt.

Das neue Verfahren ist insgesamt einfacher, praktikabler und transparenter als die alte Bewertungsvorschrift. Daher ist zu hoffen, dass es vielfach schon im Vorfeld eines etwaigen Schadenersatzverfahrens zu einer gütlichen Einigung zwischen Geschädigten und Jagdausübungsberechtigten kommt.

Diese Broschüre ist in der Forstabteilung der LK NÖ erhältlich.
Bestellung unter forst@lk-noe.at oder 05 0259 24000.

Hier finden sie die Broschüre zum Downloaden.

 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof

Staatsmeisterschaft der Waldarbeit der Landwirtschaftsschulen am Edelhof: Sieg für Fachschule Litzlhof in Kärnten

LR Schwarz: Wettbewerb begeistert Jugend für die sichere Waldarbeit

Zwettl (5.5.2016) An der Fachschule Edelhof wurde am 3. und 4. Mai die Staatsmeisterschaft der Waldarbeit für Schülerinnen und Schüler der mittleren und höheren landwirtschaftlichen Schulen aus ganz Österreich ausgetragen. Dabei gingen 76 Jugendliche in 19 Teams an den Start, die sich in fünf Bewerben der Herausforderung im Kampf um den Staatsmeistertitel stellten. Die Fachschule Litzlhof entschied in einem spannenden Finale den Wettbewerb für sich und holte damit den Staatsmeistertitel nach Kärnten. Platz zwei ging an HLFS Bruck an der Mur (Steiermark) und den dritten Stockerlplatz holte die Fachschule Stiegerhof (Kärnten). In der Einzelwertung der Burschen sicherte sich Thomas Tuppinger (Fachschule Litzlhof) den Sieg und ist somit Staatsmeister der Waldarbeit. Bei den Mädchen wurde Theresa Kühberger (Höhere Schule für Forstwirtschaft Bruck an der Mur) Staatsmeisterin.

Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz nahm die Siegerehrung vor und gratuliert den Jugendlichen, die sich der Herausforderung der Staatsmeisterschaft gestellt haben: „Mit dem Wettbewerb wird die Jugend für die sichere Waldarbeit begeistert, denn der Einsatz der Motorsäge zählt zu den anspruchsvollsten und auch gefährlichsten Tätigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft. Die beeindruckenden Ergebnisse bestätigen einmal mehr die hohe Ausbildungsqualität in der Forstwirtschaft an den Landwirtschaftsschulen in Österreich“, betonte Landesrätin Schwarz. „Besonders erfreulich ist, dass immer mehr junge Frauen in der früheren Männerdomäne der Waldarbeit Einzug halten und ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen“, so Schwarz.

Edelhof: Zwei Tage das Zentrum der Waldarbeit in Österreich

„Es ging beim Wettbewerb vor allem um Sicherheit, Geschwindigkeit und Genauigkeit. Bei den Bewerben Fallkerb und Präzisionsschnitt waren diese Fähigkeiten am ersten Tag gefragt. Am zweiten Tag standen die Disziplinen Kettenwechseln und Kombinationsschnitt am Programm“, betont Direktorin Dipl.-Ing. Michaela Bauer. Das Finale bestritten dann die zwölf besten Teilnehmer Österreichs im Astungsbewerb.

Für die Ausrichtung des Wettbewerbes zeichnen die beiden Fachlehrer Dipl.-Ing. Florian Ruzicka und Dipl.-Ing. Johannes Bichl verantwortlich, die auch für ein ansprechendes Rahmenprogramm sorgten. Sponsoren des Wettbewerbes waren die Firmen Jonsered, Husqvarna, Stihl sowie die beiden Versicherungen AUVA und SVB. Das gesamte Holz, das beim Wettbewerb verwendet wurde, stellte das Stift Zwettl kostenlos zu Verfügung. Unter allen Teilnehmern wurde eine Motorsäge der Firma Jonsered verlost.

Die Ergebnisse im Detail

Insgesamt nahmen 76 Jugendliche in 19 Teams (13 Burschenteams und sechs Mädchenteams) aus dem gesamten Bundesgebiet am Wettbewerb teil.

Ergebnis Teambewerb:

1. Platz: LFS Litzlhof

2. Platz: HLFS Bruck an der Mur

3. Platz: LFS Stiegerhof

4. Platz: Forstfachschule Waidhofen/Ybbs

5. Platz: BLFA Francisco Josephinum

6. Platz: LFS Tamsweg

7. Platz: LFS Edelhof

8. Platz: LFS Hohenlehen

9. Platz: LFS Grabnerhof

10. Platz: LFS Althofen

v. l.: Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz mit den beiden frisch gekürten Staatsmeistern Thomas Tuppinger (Fachschule Litzlhof) und Theresa Kühberger (Höhere Schule für Forstwirtschaft Bruck an der Mur) sowie der NÖ Waldkönigin Gwendolyne Mayer.

 

Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz  gratuliert dem Team der Fachschule Litzlhof zum Staatsmeistertitel.
Die Personen v. l.: Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Thomas Tuppinger, Markus Suntinger, Michel Zwischenberger, Marco Frankhauser und NÖ Waldkönigin Gwendolyne Mayer.

Fotocopyright und Pressearbeit: Jürgen Mück

 

 

 

 

Maibaumübergabe 2016

Am 29. April übergaben die NÖ Landjugend und der NÖ Waldverband den traditionellen Maibaum an das Präsidium der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.

Obmann Franz Fischer bedankte sich herzlich für die gute Zusammenarbeit zwischen dem NÖ Waldverband und der Landwirtschaftskammer.


 

 

 






Fotos: LK NÖ/Groiß

 

 

 

 

Förderung: Forstschutz Schwerpunktsetzung in Niederösterreich

Hier findenn Sie eine Information zur Förderung „Forstschutz Schwerpunktsetzung in Niederösterreich“. - Download


Genauer nachzulesen, wie immer, unter der Homepage: http://www.noe.gv.at/Land-Forstwirtschaft/Forstwirtschaft.html

Foto: LK NÖ/Sinn

 

 

 

 

 

 

FHP-Delegation zum "Tag des Waldes" bei Bundespräsident Heinz Fischer

Am 21. März findet alljährlich der „Tag des Waldes“ statt. Der Baum des Jahres 2016 ist in Österreich die Eiche. Dieser Baum ist ein regelrechtes „Klimawunder“, ist unverzichtbar für die Winzer, Schiffs- und Möbelbauer, spielte immer schon eine Rolle als „Namensgeber“ und in der Kulturgeschichte. Zum Tag des Waldes empfing Bundespräsident Heinz Fischer eine FHP-Abordnung der Forst- und Holzwirtschaft und nahm ein „Eichenpaket“ in Empfang.

Bei dieser Gelegenheit konnte die Delegation dem Bundespräsidenten gegenüber auch aktuelle Fragen aus der Forst- und Holzwirtschaft ansprechen.

Foto (Carina Karlovits/HBF) anbei v.l.n.r.: Karoline Trinks (Land&ForstBetriebe Österreich), Paul Lang (Vizepräsident des Waldverbandes Österreich) Herbert Jöbstl (Vorsitzender der Österreichischen Sägeindustrie), Bundespräsident Heinz Fischer, Felix Montecuccoli (Präsident der Land&ForstBetriebe Österreich), und Hermine Hackl (Generalsekretärin des Kooperationsabkommens Forst Holz Papier).

 

 

 

 

Sicherheit im Wald für Alle

Liebe Freunde des Waldes!

Seit einigen Monaten fordern lautstark agierende Gruppen vom Gesetzgeber die generelle Öffnung aller Forststraßen und auch Waldwege für Mountainbiker.

Sie gehen aber gerne stressfrei und sicher im Wald spazieren oder wandern?
Sie wollen, dass Mountainbiker auch in Zukunft auf eigens dafür frei gegebenen Routen unterwegs sind?
Sie wollen, dass Wildtiere auch in Zukunft Ruhezonen und Rückzugsgebiete vorfinden?
Sie wollen auf Rechtstreitigkeiten nach Zwischenfällen mit Mountainbikern verzichten?
Sie wollen, dass auch Ihr Eigentum vom Gesetzgeber geschützt bleibt?

Wenn Sie diese Aussagen teilen, dann unterstützen Sie die Petition des Österreichischen Forstvereins „Sicherheit im Wald - für Alle“.

Der Österreichische Forstverein spricht sich mit dieser Petition aus vielerlei Gründen gegen eine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker aus. Er tritt vielmehr für eine kontrollierte Ausweitung der Mountainbikestrecken ein, der die Bedürfnisse aller WaldnutzerInnen, der Wildtiere, des Naturschutzes, der WaldbesitzerInnen und WaldarbeiterInnen, regionale Unterschiede und spezifische Rahmenbedingungen in Österreich berücksichtigt.

Machen Sie bitte auch Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannte auf diese Petition aufmerksam! Sollten Sie dafür lieber eine Unterschriftenliste verwenden, brauchen Sie diese nur in beliebiger Anzahl auszudrucken.

Download Unterschriftenliste.pdf

 

 

 

 

Obmännerkonferenzen Frühjahr 2016

Vortrag - DI Werner Löffler

 

 

 

 

Waldpädagogik im Gespräch 2016

Freitag, 4. März 2016
Francisco Josephinum Wieselburg

Das heurige Motto lautet: " Vorwärts zu den Wurzeln!".

Das von Katharina Bancalari geführte Ideenteam hat wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Tagungsprogramm erarbeitet.
Nähere Informationen zu "Waldpädagogik im Gespräch" finden Sie hier im Programm.

 

Nachlese:

Actionbound:

Actionbound Teams
Auswertung Actionboundmeister
Actionbound Selfies
Actionbound Zusammenfassung

 

Vorträge:

Es gibt nichts Neues, außer dem, was vergessen wurde – Kindheit und Jugend zwischen Tradition und Moderne – Hanns Jörg Pongratz

Wurzeln – Ulli Mittermüller

 

Workshops:

Vorwärts zu den Wurzeln & Hoch das Beil! - Wie und warum erklären und "durchforsten" wir den Wirtschaftswald mit unserer Waldpädagogik? – Katharina Paukner

Verlier nicht den Boden unter deinen Füßen! –  Ena Smidt

Mit Smartphones die Pflanzen entdecken – das Outdoor-Such- und Sammelspiel „Der Grüne Schatz“ –  Armin Lude
„Der Grüne Schatz“ - Projektflyer –  Armin Lude

Klassische Forsteinrichtung im Einsatz in der Waldpädagogik – Petra Marina Zitterer

Was kümmert mich der Wald? Sinn und Nutzen der Waldwirtschaft auf spannende Weise Jugendlichen näherbringen – Laura Smidt & Johannes Tintner

 

Fotos:


Fotos: Dominik Bancalari, Peter Stachel

 

 

 

 

Biodiversität - Wir schauen auf unsere Wälder

Mit dem Projekt „Wir schauen auf unsere Wälder“ leisten Waldbauern einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt in heimischen Wäldern. Wie auch Sie beim Projekt mitmachen können und worauf besonders zu schauen ist, darüber informiert LK-Forstfachmann Ludwig Köck.

Ausschlaggebend für die Vielfalt im Wald sind Standortbedingungen und die Art der Waldbewirtschaftung. Im forstlichen Alltag stehen oft wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. Trotzdem oder gerade deswegen, kann es sehr reizvoll sein, sich einmal ganz bewusst jenen Bereichen des Waldes zuzuwenden, die häufig für selbstverständlich erachtet oder oft übersehen werden.

Wir möchten Ihnen dabei helfen, die spannenden Lebensweisen von Tieren und Pflanzen mit faszinierenden Strategien und Techniken besser zu verstehen. Wussten Sie beispielsweise, dass sich der Dreizehenspecht von Bock- und Borkenkäferlarven in totem und absterbendem Holz ernährt? Oder, dass auch der Ameisenbuntkäfer als einer der nützlichsten Forstinsekten aktiv Jagd auf den Buchdrucker, die gefährlichste Art unter den Borkenkäfern, betreibt?

 

Wie funktioniert‘s
Melden Sie sich einfach für ein „Waldökologisches Betriebsgespräch“ an. Daraufhin wird ein Experte zu Ihnen auf den Betrieb kommen. Im Zuge einer mehr stündigen Waldbegehung werden besondere und biodiversitätsrelevante Aspekte in Ihrem Wald aufgesucht und näher betrachtet. Dabei wird mit dem Waldexperten vereinbart, was in den Folgejahren beobachtet wird. Diese Beobachtungen tragen Sie einmal jährlich unter www.biodiversitätsmonitoring.at ein. Alle eingegebenen Meldungen werden in einer vom Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) betreuten Datenbank zentral und anonymisiert gesammelt.

Interessierte Waldbewirtschafter haben die Möglichkeit, als „Servicebetriebe“ im Projekt mitzuwirken und dabei als Vorzeigebetrieb die Waldbewirtschafter in Ihrer Region für Biodiversität zu begeistern. Mit Unterstützung des Projektteams können dabei auch Exkursionen zu unterschiedlichen Themen organisiert werden.

 

Auf das schauen wir
Totholz ist jene Baummasse, die bereits abgestorben ist und nicht für energetische Zwecke aus dem Wald geraubt wurde, sondern vor Ort herumliegt und aufgrund der Feuchtigkeit langsam zu Humus wird. Dies erfolgt über lange Zeit und mehrere Zerfallsstadien, wobei die Regulierung der Bodenfeuchte und des bodennahen Mikroklimas kostenlos erfolgt. Davon profitieren nicht nur Pilze, Flechten, Moose, Schnecken, Käfer und Vögel, sondern auch die nächste Generation von Waldbesitzer, da diese keine ausgezehrten und heruntergewirtschafteten Böden übernehmen müssen.

Kleinbiotope und Sonderstandorte sind die Lebensräume der Frösche, Kröten – aber auch Unken und Molche bis hin zum bekannteren Feuersalamander. Diese natürlichen Insektenvertilger leben dort, wo sich zumindest etwas länger Wasser im Wald findet, wobei es für die Bewohner einen Unterschied macht, ob stehend und zeitweise, oder dauernd fließend. Ebenfalls zu den Sonderstandorten zählen hervorlugende Felsköpfe, die wechselwarme Tiere wie Schlangen gerne nutzen, um sich aufzuwärmen.

Besondere Gehölze sind eigentlich alle Waldbäume, die nicht Bestandes bildend und im jeweiligen Wald selten sind. Aus österreichweiter Sicht wurden die Eibe und die Tanne ausgewählt. Es können aber auch einzelne Wildapfel-, Wildbirnbäume oder Schneeballarten bis hin zum Seidelbast gefunden werden.

Diese zu dokumentieren und zu erhalten sowie zu beobachten ist der Inhalt dieses Projekts. Nur wenn wir uns die Artenvielfalt im Wald erhalten, haben wir das Ausgangsmaterial zu einer weiteren Entwicklung unserer Wälder, falls die Brotbaumart einmal ausfallen sollte.

Mit speziellen Pflanzenarten sind die Flechten, Moose, Waldorchideen und Misteln gemeint, aber auch die neu eingewanderten und gefährlichen, sogenannten Neophyten, wie das Drüsige Springkraut, die Kanadische Goldrute, der Kaukasische Bärenklau, aber auch der Götterbaum. Diese Arten gilt es zu beobachten und zu melden, damit man ihre Verbreitung nachweisen und Maßnahmen setzen kann, sobald die Wissenschaftler einen ersten Überblick gefunden haben.

Unter speziellen Tierarten sind die Ameisen, Raufußhühner, Fledermäuse und seltene Vögel wie Zaunkönig, Häher, Bussard, Habicht bis hin zum Seeadler zu verstehen. Diese sind nicht nur wertvolle Forstschutzpolizei im Wald, sondern tragen zum Beispiel auch zur Verbreitung der Zirbe bei.

Für alle, die mitmachen, gibt´s Steckbriefe zu Pflanzen und Tieren im Wald und ein eigenes „Lesetool“ im Internet. In diesen Unterlagen finden Sie spannende Details und Geschichten zum „Lebensraum Wald“ und den beheimateten Pflanzen und Tierarten.

Für alle Interessierte sind weitere Unterlagen unter www.biodiversitaetsmonitoring.at abrufbar.

 

Machen Sie mit
Sie sind Waldbewirtschafter und Ihnen liegt die Erhaltung der Artenvielfalt am Herzen? Sie möchten Näheres über den Zusammenhang zwischen Waldbewirtschaftung und Biodiversität erfahren? Dann machen Sie mit bei „Wir schauen auf unsere Wälder“.

Anmeldung bei Martina Rippl
martina.rippl@lk-noe.at
Tel. 050 259 24105

www.biodiversitaetsmonitoring.at

Josef Wolfthaler, Peter Gössler
ÖKL – Österreichisches Kuratorium für Landtechnik
Foto: Dietmar Streitmaier

 

 

 

 

Wertholzsubmission 2016

Bereits zum vierzehnten Mal fand am Mittwoch, dem 20. Jänner 2016 eine öffentliche Wertholzsubmission in Niederösterreich im Stift Heiligenkreuz statt.

875 Festmeter Wertholz – 1.039 wertvolle Laubholzstämme von 154 Waldbauern und Forstbetrieben wurden entsprechend den subjektiven Wertvorstellungen der (Furnier)-Holzkäufer beboten.

25 Stämme erzielten einen Festmeterpreis über 1.000 €, einer davon sogar einen über 2.000 €.

Die 24 Bieter kamen überwiegend aus Österreich, einige auch aus Deutschland. Es  waren auch je ein Bieter aus Kroatien und Frankreich bei der Submission vertreten.

Der Durchschnittspreis lag heuer bei 430 €/fm.

Hier finden Sie das Ergebnisheft zum Downloaden.

 

Fotos vom Aktionstag:





Fotos: LK Ö/Wöhrle

 

 

 

 

15. Vollversammlung NÖ Waldverband

Donnerstag, 26. November 2015
Klement/Ernstbrunn

Fotos:











Fotos: LK NÖ/Pöchlauer-Kozel

 

 

 

 

Forst-Preise: 28 Jahre „Zdimal-Preisverleihung“

Pressemitteilung - Landwirtschaftliche Fachschulen NÖ:

Beste Forstabsolventen ausgezeichnet
LR Schwarz:
Wertschöpfungskette Holz ist wichtiger Wirtschaftsfaktor und Träger der ländlichen Entwicklung

Waldhausen (Bezirk Zwettl), 17. Oktober 2015; Im Rahmen der Fachveranstaltung „Tag des Waldes“ wurden gestern in Waldhausen die besten Forstabsolventinnen und Forstabsolventen Niederösterreichs sowie der Forstwirtschaftsschule Bruck an der Mur mit den „Zdimal-Preisen“ ausgezeichnet. „Die Verleihung der Forstpreise ist eine gute Gelegenheit auf den hohen Stellenwert der forstlichen Bildungsarbeit hinzuweisen. An den Landwirtschaftsschulen wird die bestmögliche Ausbildung geboten, um erfolgreich und nachhaltig den Wald zu bewirtschaften. Gerade in einer Zeit, in der sich die Rahmenbedingungen ständig verändern, müssen wir mit der Bildungsarbeit tatkräftig mithelfen, neue Potenziale zu entwickeln und zu sichern“, betonte Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz. „Zudem stellt die Wertschöpfungskette Holz Arbeitsplätze, Infrastruktur sowie Dienstleistungen besonders für die Bevölkerung in strukturell schwachen Regionen zur Verfügung. Daher ist die Forst- und Holzwirtschaft ein wesentlicher Träger der ländlichen Entwicklung. Insgesamt sichern 172.000 Betriebe der Holzwirtschaft rund 300.000 Menschen in Österreich ihr Einkommen“, so Schwarz.

Initiative für fundierte Forstausbildung in NÖ
„Namensgeber für den Forstpreis ist der verstorbene LK-Forstdirektor Dipl.-Ing. Willibald Zdimal, der sich besonders für die Forstausbildung in Niederösterreich einsetzte“, betonten LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich und Dipl.-Ing. Johann Sandler (Landwirtschaftskammer NÖ) anlässlich der Preisverleihung. Die Autoren des Buches „Waldwirtschaft heute“ gründeten 1989 gemeinsam mit Hanna Zdimal diese Initiative. Entscheidend für die Auszeichnung ist der Notendurchschnitt in der jeweiligen Ausbildungssparte. Dieses Jahr war geprägt von besonders vielen ausgezeichneten Prüfungsergebnissen. Insgesamt wurden vierzehn Personen mit dem Zdimal-Preis prämiert.

Die Sponsoren der Sachpreise im Gesamtwert von über 5.000,- Euro sind die Firma Stihl, Jonsered, die Forstabteilung der Landwirtschaftskammer, der Agrar-Verlag, Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), Land NÖ (Abteilung LF2 und LAKO), NÖ Landarbeiterkammer und die Autoren von „Waldwirtschaft heute“. Doris Vogl, Marketing-Managerin der Firma Stihl, überreichte als Hauptpreis einen Freischneider an Forstwirtschaftsmeister Dipl.-Ing. Franz Paulischin aus Sieding bei Ternitz (Bezirk Neunkirchen).

Als Organisatoren der Zdimal-Preisverleihung zeichnen die Autoren des Lehrbuches „Waldwirtschaft heute“, die Forstabteilung der Landwirtschaftskammer, die Sozialversicherung der Bauern und die Landwirtschaftliche Koordinationsstelle (LAKO) verantwortlich

 

Zdimal-Preisträger 2015

Bester Forstwirtschaftsmeister: Dipl.-Ing. Franz PAULISCHIN (2631 Sieding)
Beste Forstfacharbeiter (Lehrlingskurs): Stefan WALDHERR (2813 Lichtenegg)

Beste Forstfacharbeiterin (Wochenkurs): Anita FÜRLINGER (3542 Gföhl)

Beste Forstfacharbeiter (Abendschulen):
Markus WAGNER (2870 Aspang)
Christian STROHMAYER (3925 Arbesbach)
Joachim KÖCK (2123 Traunfeld)
Andreas MITTERBÖCK (3153 Eschenau)
Josef STEIGENBERGER (3161 St. Veit/Gölsen)

Beste Forstfacharbeiterin (Berufsschule Edelhof): Anna-Maria GEBART (3383 Hürm)

Beste Absolventen Forstfachschule Waidhofen/Ybbs:
Thomas FEUERSTEIN (6874 Bizau)
Johannes FISCHER (8242 St. Lorenzen am Wechsel)
Lukas KANDLBAUER (8254 Wenigzell)

Beste Försterin, Forstschule Bruck an der Mur: Alexandra RUSS (8020 Graz)

Sonderpreis für besondere Verdienste in der Forstausbildung: Ing. Johannes Bartmann, Fachlehrer der LFS Pyhra


LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich (2.v.l.) mit den besten Absolventen der Forstwirtschaft.


Dipl.-Ing. Franz Paulischin erhielt als bester Forstwirtschaftsmeister einen Freischneider.
Die Personen v. l.: Marketing-Managerin Doris Vogl, Forstwirtschaftsmeister Dipl.-Ing. Franz Paulischin und LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich.


Pressemitteilung zum Downloaden

Fotos: Jürgen Mück

 

 

 

 

Obmännerkonferenzen Herbst 2015

Vortrag - DI Werner Löffler

 

 

 

 

Wieder großes Interesse an AUSTROFOMA

Presseaussendung der Landwirtschaftskammer Österreich, 9. Oktober 2015.

Die bereits zum 12. Mal durchgeführte AUSTROFOMA war auch diesmal wieder ein durchschlagender Erfolg. Die Landwirtschaftskammern als Veranstalter und die insgesamt 145 Firmen konnten sich über 18.850 Besucher freuen.

Die AUSTROFOMA 2015 hat mehr denn je ihre Internationalität und Themenführerschaft in der Steilhangbewirtschaftung bewiesen. Neben hochrangigen Delegationen aus China und Japan, konnte eine enorme Anzahl an Besuchern aus aller Welt begrüßt werden.


Wie bereits üblich, wurde im Rahmen der AUSTROFOMA auch die AUSTROFOMA Bioenergie durchgeführt. Diese hat mit 14 ausstellenden Firmen zusätzlich zum starken Besucheransturm beigetragen. Die AUSTROFOMA, bei der alle Forstmaschinen im praktischen Arbeitseinsatz präsentiert werden, zeigte wieder einen Querschnitt des aktuellen Standes der Forsttechnik. Erstmalig wurde heuer der „Innovations-Award“ vom Fachausschuss für Waldarbeit und Forsttechnik des Österreichischen Forstvereins an innovative Unternehmen verliehen. Die Preisträger sind Koller Forsttechnik, Palfinger AG und Jenz GmbH.

Neuerlich konnte bei der AUSTROFOMA die Vereinbarkeit von naturnaher Waldwirtschaft und moderner Holzerntetechnik in überzeugender Weise dargestellt werden. Voraussetzung dafür war die verantwortungsbewusste Abstimmung von Technik und gewählten Arbeitsver-fahren.

Ein besonderer Dank gilt der Landwirtschaftskammer Oberösterreich für die Organisation und dem Forstbetrieb Stift Schlägl-Hochficht, der zum zweiten Mal nach 2003 mit der Ausrichtung dieser Großveranstaltung beauftragt war. Aufgrund der hervorragenden Organisation verlief die Veranstaltung unfallfrei.

Der äußerst informative AUSTROFOMA-Katalog, der alle Maschinen und Arbeitsverfahren im Detail beschreibt, hat wieder besondere Beachtung und Anerkennung gefunden. Restexemplare sind für Firmen und Ausbildungsstätten über die Forstabteilung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich zu beziehen.

Die nächste AUSTROFOMA findet vom 8. bis 10. Oktober 2019 im Forstbetrieb Esterhàzy in Forchtenstein statt und wird turnusmäßig von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich ausgerichtet. Das bewährte Konzept der Demonstration von Forstmaschinen im praktischen Arbeitseinsatz wird selbstverständlich beibehalten.

Foto: LK Ö/Wöhrle

Presseaussendung zum Downloaden

 

 

 

 

ACHTUNG - Borkenkäfer und Trockenheit setzen dem Wald zu!

Obwohl während der letzten Jahre die Borkenkäfergradation bei Buchdrucker und Kupferstecher in NÖ keine besorgniserregende Entwicklung zeigte, haben die extrem heißen und trockenen Perioden des Sommers 2015 die Aktivität der Fichtenborkenkäfer in verschiedenen Regionen doch sichtbar anwachsen lassen. Besonders in den letzten Wochen ist vermehrt Stehendbefall und das sehr rasche Auftreten von Käferlöchern (abfallende Rinde bei noch grüner Krone!!!) zu bemerken. Höchste Aufmerksamkeit seitens der Waldbesitzer und Forstleute ist gefragt!

Download vollständiger Artikel "Borkenkäfersituation in NÖ 2015 - Forstschutzmaßnahmen" von Dr. Reinhard Hagen, Forstschutzreferat der NÖ Landesforstdirektion.

 

Massenhafter Abfall der grünen Nadeln

Kupferstecherbefall in jungen Waldbeständen

Bohrmehl des
Borkenkaefers

 

 

Borkenkäfer – Vorbeugung und Bekämpfung

Die Broschüre gibt einen Einblick in ein komplexes Thema und befasst sich im Wesentlichen mit den in Österreich bedeutendsten Borkenkäferarten – dem Buchdrucker und dem Kupferstecher – mit Erkennungs- und Befallsmerkmalen sowie mit der richtigen Aufarbeitung, der gefahrlosen Lagerung von Rundholz und der Errichtung von Prügelfallen.

Broschüre zum Downloaden.

 

 

 

 

 

 

Kursprogramm 2015/2016

Das aktuelle Kursprogramm 2015/2016 steht hier als Download zur Verfügung!

 

 

 

 

Informationsveranstaltung „Die europäische Lärche “

4. September 2015, Kirchberg am Wechsel

Die Lärche, eine Baumart mit breiter ökologischer Amplitude stand im Mittelpunkt des Waldbautages in Kirchberg am Wechsel.
Ihre häufige Verbreitung, bedingt durch frühere Kahlschlagwirtschaft und Waldweide in den Wäldern rund um Kirchberg veranlassten den Obmann der Waldwirtschaftsgemeinschaft Feistritztal, Leopold Morgenbesser dieser Baumart einen Informationstag zu widmen. Fachreferenten der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, des Bundesforschungszentrum für Wald sowie der Sägeindustrie informierten am Vormittag zahlreiche Teilnehmer zu diesem Thema. Mit Beispielsflächen im Wald konnten sich die Waldbauern über die Behandlung der Lärche von der Dickungspflege bis zur Stammzahlhaltung im Altholz ein Bild machen. Dass die Lärche auch in Zukunft mit ihrer breiten Anpassungsfähigkeit und ihrer ökonomisch wertvollen Leistung eine höhere Bedeutung als Mischbaumart haben wird, waren sich die Teilnehmer einig.

Programm zum Downloaden

 

Vorträge zum Downloaden:

Die Bedeutung der Europäischen Lärche in Niederösterreich - DI Karl Schuster (LK NÖ)

Die Lärche und ihre waldbauliche Behandlung - Ing. Hannes Schönauer (BFW)

Forstschutzprobleme bei der Lärche - DI Bernhard Perny, (BFW)

Die heimische Lärche aus Sicht eines Sägers - Rupert Kaml (Holzindustrie Kaml & Huber) (folgt in Kürze)

 

Bilder:




Fotos: LK NÖ/Bellos

 

 

 

 

 

 

11. Österreichischer Christbaumtag

Nicht nur zu Weihnachten dreht sich alles um den Christbaum. Auch im Spätsommer lockt der traditionsreichste aller Nadelbäume ein großes Fachpublikum an.

Der Grund: Zum 11. Mal fand die traditionelle Österreichische Christbaummesse statt. Heuer ging sie in Maria Laach am Jauerling im Bezirk Krems-Land über die Bühne. Damit rüsteten sich die Christbaumproduzenten für ihre Hochsaison und nutzten den Branchentreff für Erfahrungsaustausch und Weiterbildung. Doch auch vergangene und künftige Herausforderungen der Branche wurden thematisiert.

Foto: Christbaumdirndl Cordula aus der Steiermark, Landeskammerrat Felix Montecuccoli, ARGE NÖ Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten-Obmann Franz Raith, Bürgermeister von Maria Laach Edmund Binder, Bezirksbauernkammer-Obfrau von Krems Ida Steininger, Waldkönigin Gwendolyne I und Bezirksbauernkammer-Obmann Johannes Zuser.

Der nächste Österreichische Christbaumtag findet am 25. August 2017 statt.

 

Fotorückblick:

Es konnten über 700 Besucher bei strahlendem Sonnenschein auf der Messe begrüßt werden.









Fotos: LK NÖ/Posch

 

 

 

Extreme Waldbrandgefahr durch Hitzerekord

Presseinfo der Land&Forst Betriebe Österreich

Utl.: Absolutes Rauchverbot im Wald

(Wien, 13. August 2015) In Österreich gab es seit Messbeginn 1767 noch nie einen Juli, der heißer war als heuer. Das schlägt sich auch in einem Rekord an sogenannten „Wüstentagen“ mit Temperaturen über 35 Grad nieder. Laut der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) erhöht sich bis Ende dieser Woche die Zahl dieser Tage auf 15, das sind mehr als in den letzten zehn Jahren zusammen. Die derzeit andauernde Hitzewelle sorgt nicht nur für hohe Schäden in der Landwirtschaft – die Hagelversicherung rechnet mit deutlich mehr als 100 Millionen Euro Dürreschäden – sondern auch für massive Waldbrandgefahr.

Österreichweit sind vor allem die Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich von Waldbränden betroffen. Infolge der langanhaltenden Hitze und des ausbleibenden Regens ist die Vegetation ausgetrocknet. Unter diesen Bedingungen kann durch Unachtsamkeit rasch ein Waldbrand ausgelöst werden. Aufgrund der akuten Waldbrandgefahr sind besondere Vorsichtsmaßnahmen gefordert.

Deshalb ist derzeit in allen steirischen Wäldern und in Waldnähe das Rauchen und Feueranzünden verboten. Landesforstdirektor DI Michael Luidold appelliert an alle, die Verordnung ernst zu nehmen: „Eine beim Picknick vergessene Glasflasche oder eine sorglos weggeworfene Zigarette können viele Hektar Wald vernichten. 85 Prozent aller Waldbrände werden durch menschlichen Einfluss ausgelöst. Noch glimmende Zigaretten zählen zu den häufigsten Ursachen“. Problematisch ist es, wenn Flammen in unwegsamen Gelände ausbrechen, da könnten mehrere Hektar Wald schnell vernichtet werden. Besonders ein abgebrannter Schutzwald kann teuer werden, da anstelle dieses oftmals Bauten errichtet werden müssen. Bei Verstößen gegen die Verordnung drohen aufgrund der brisanten Situation hohe Strafen. Jeder kann eine im Wald rauchende Person anzeigen.

In Niederösterreich hat es seit Anfang Juli dreimal so viele Waldbrände wie im Vorjahr gegeben. Landesrat Dr. Stephan Pernkopf weist wegen der anhaltenden Trockenheit darauf hin, dass die Waldbrandverordnung bis Oktober gelte. Demnach ist Rauchen, Feuerentzünden sowie das Wegwerfen von glimmenden Gegenständen aber auch von Glasflaschen oder Glasscherben in allen Waldgebieten und Waldrandnähe verboten.

„Aufgrund der fehlenden Feuchtigkeit in den letzten Monaten ist der Waldboden sehr trocken. Daher sollte man sich beim Spazierengehen im Wald unbedingt an die Verordnungen halten. Schon ein heißer Auspuff kann schnell zum Auslöser von Waldbränden werden, insbesondere dann, wenn Kraftfahrzeuge am Rand von Waldwegen im Gras abgestellt werden. In einigen Regionen kann es zudem aufgrund des niedrigen Wasserstandes Probleme bei den Löscheinsätzen der Feuerwehr geben“, macht DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, auf die Brandgefahren im und rund um den Wald aufmerksam und appelliert an die Waldbesucher: „Durch besondere Vorsicht und Achtsamkeit kann jede und jeder unseren Wald schützen.“

Die Land&Forst Betriebe Österreich sind die freiwillige Vereinigung österreichischer Landbewirtschafter mit der Zielsetzung, Österreichs Wälder und Felder als betriebliche Grundlage und gesellschaftlichen Mehrwert zu erhalten und Bewusstsein für die Anliegen privater land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und deren Tätigkeit und Verantwortung zu schaffen. Die Mitgliedsbetriebe der Land&Forst Betriebe Österreich bewirtschaften zusammen ein Drittel des österreichischen Waldes und produzieren jede fünfte Tonne österreichisches Getreide.

Presseinfo zum Downloaden

Foto: LK NÖ/Sinn

 

 

 

 

Mariazeller Erklärung

Der Forst & Jagd -Dialog hat zum Ziel, den negativen Trend des Wildeinflusses zu stoppen und eine messbare Trendumkehr einzuleiten. Am 30. Juni 2015 wurde dazu die 3. Jahresbilanz gelegt.

Download Dritte Jahresbilanz zur Mariazeller Erklärung des Forst & Jagd-Dialogs

 

 

 

 

Merkblatt Eschenprojekt

Merkblatt zur Identifizierung gesunder Eschen.

Weitere Informationen unter: www.esche-in-not.at

Download Merkblatt

 

 

 

 

FHP - Charta für Holzbau

Die Spitze der LK NÖ, allen voran Präsident Abg.z.NR Ök.-Rat Ing. Hermann Schultes und Vizepräsident Otto Auer unterstützen mit ihrer Unterschrift die FHP Holzbau-Charta. Für den neuen Vorsitzenden des Forstausschusses der LK NÖ Franz Fischer ist es eine Selbstverständlichkeit und Verpflichtung diese Initiative möglichst in die Breite zu bringen und zu unterstützen.
Die österreichische Bundesregierung hat im März 2015 im Zuge der Steuerreform ein Konjunkturpaket vorgelegt, das u.a. eine breite Wohnbauoffensive beinhaltet. Damit verknüpft sind die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wachstumsimpulse für Klein- und Mittelbetriebe und eine Stärkung des ländlichen Raumes. Das Bauen mit HOLZ kann alle diese positiven Effekte deutlich verstärken.

Hier finden Sie das Infoblatt Holzbauch Charta zum Downloaden!

Voting unter: www.wald-in-oesterreich.at/holzbaucharta

Fotos: LK NÖ/Posch

 

 

 

 

 

 

 

 

Grieshofer neuer PEFC Obmann

DI Martin Höbarth übergibt Agenden nach 10 Jahren Amtszeit.

Mit einstimmigem Beschluss wurde DI Hans Grieshofer am 27. Mai von der Hauptversammlung zum neuen Obmann von PEFC Austria gewählt. Er folgt damit DI Martin Höbarth nach, der als maßgeblicher Wegbereiter und Gründungsmitglied von PEFC seit 2005 diesem Amt vorstand. Als Abteilungsleiter der Vereinigung der österreichischen Papierindustrie -Austropapier und vormaliger Geschäftsführer der Land- und Forstbetriebe Niederösterreich und Steiermark kennt Grieshofer die Forst- und Holzwirtschaft Österreichs im Detail. Bei PEFC Austria fungierte er seit 2013 als Vizeobmann – dieses Amt übernimmt nun DI Thomas Leitner, Referent für Forst- und Holzwirtschaft in der Landwirtschaftskammer Österreich.

 

PEFC-Aufgaben

Derzeit findet die 3. Systemrevision statt, wobei am 22. Juni im Rahmen eines öffentlichen Workshops die Neuerungen in der neuen Zertifikatslaufzeit vorgestellt werden. Im Herbst 2015 werden anschließend die Systemdokumente bei PEFC International vorgelegt, die Wiederanerkennung des PEFC Austria-Zertifikats wird für Herbst 2016 erwartet.

Bild: DI Martin Höbarth (li.) übergibt die Obmannschaft von PEFC Austria an DI Hans Grieshofer.

 

 

 

 

Waldfest Raabs/Thaya - "Wald - Holz - Zukunft"

Fotorückblick:













Fotos: Pfabigan, Fischer

Weitere Fotos finden Sie hier!

 

 

 

 

Praxishandbuch „Rechtssicherheit bei der Beschilderung im Wald“ für gutes Miteinander

Utl.: Nachschlagewerk für Kennzeichnungsvorschriften präsentiert


(Wien, 2. Juni 2015) Die österreichischen Wälder erfüllen viele Funktionen und müssen verschiedensten Anforderungen gerecht werden. Im Wald sind unterschiedliche Nutzergruppen unterwegs wie zum Beispiel Wanderer, Freizeitsportler, Jäger, Familien, Förster und Forstarbeiter. Um Konflikte zwischen den verschiedenen Gruppen zu vermeiden, gibt es eine Vielzahl an gesetzlichen Regelungen, die es zum Schutz von Mensch und Natur einzuhalten gilt.
Um Klarheit zu bringen, wo was erlaubt ist, wurde heute das Praxishandbuch „Rechtssicherheit bei der Beschilderung im Wald“ von Mag. Stefanie Wieser, Juristin der Land&Forst Betriebe Österreich, präsentiert. Es liefert Antworten auf Fragen zu gebotenem Verhalten und Kennzeichnungsvorschriften und bietet einen Überblick der Benützungsbeschränkungen von Grund und Boden.
DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, betonte anlässlich der Buchpräsentation die Multifunktionalität des Waldes: „Es liegt in der Verantwortung der Waldbesitzer, dass der Wald seine Nutz-, Schutz-, Erholungs- und Wohlfahrtsfunktion erfüllen kann. Dabei gilt es Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzergruppen zu vermeiden und Schäden von Waldbenutzern und dem Ökosystem Wald abzuwenden. Aufgrund der zunehmenden Freizeitaktivitäten in der Natur kommt es besonders im Bereich der Erholungsfunktion immer öfter zu Problemstellungen zwischen den verschiedenen Nutzern. Deshalb sind die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und eine Lenkung der Besucherinteressen unabdingbar. Das vorliegende Handbuch soll als Nachschlagewerk für eine korrekte Beschilderung dienlich sein, um sowohl Sicherheit als auch ein gutes Miteinander im Wald zu gewährleisten.“
Die Autorin Mag. Stefanie Wieser präsentierte, welche Gesetzesmaterien und Schilder im nun vorliegenden Praxishandbuch behandelt werden und betonte dabei besonders, dass es viele Benützungsbeschränkungen im Wald gibt, die auch ohne Kennzeichnung gelten: „Der Blick auf die Rechtsordnung und die Natur offenbart oft eine Diskrepanz zwischen tatsächlicher Übung und gesetzlichen Bestimmungen. Die Benützung des Waldes zu Erholungszwecken ist aus guten gesetzlichen Gründen eingeschränkt. Korrekte Kennzeichnungen dienen dem Schutz von Mensch und Natur. Wichtig festzuhalten ist aber auch, dass nur weil kein Schild vorhanden ist, im Wald nicht automatisch alles erlaubt ist. Um die nachhaltigen Waldleistungen gewährleisten zu können, müssen sich alle an die geltenden Regelungen halten.“
Im Buch wird auf die wesentlichsten Schilder eingegangen, auf die man im Wald treffen kann. Es werden sowohl forst-, naturschutz-, jagd- und wasserrechtliche Aspekte als auch die Straßenverkehrsordnung behandelt. Das Buch soll einem klaren Bewusstsein von Rechten und Pflichten im Naturraum dienen.

DI Gerhard Mannsberger, Sektionschef Forstwirtschaft im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, beleuchtete das Thema aus Sicht der Behörden: „Eine korrekte Beschilderung hilft den Behörden in ihrer Verwaltungsaufgabe vor Ort. Je exakter die Ausschilderungen erfolgen, desto leichter ist der Vollzug. Das Wissen, was erlaubt ist und was nicht, ist sowohl für die verantwortlichen Eigentümer und Bewirtschafter als auch für die Waldbesucher wichtig.“
Mannsberger betonte außerdem die große Bedeutung des Waldes für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt: „Der Wald gibt den Menschen unglaublich viel: Als wichtiger Wirtschaftsfaktor sichert er viele Jobs, er schützt uns vor Naturgefahren, liefert Energie, trägt mit seinem Ökosystem zum Klimaschutz bei, bietet den Tieren und Pflanzen Lebensraum und den Menschen Erholung. Damit dies auch für die nächsten Generationen so bleibt, bedarf es einer nachhaltigen und geregelten Nutzung.“

 

Foto: Mag. Stefanie Wieser, Juristin der Land&Forst Betriebe Österreich, Autorin; DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich

Foto: Land&Forst Betriebe Österreich

 

Weiter Fotos zum Download finden Sie unter:

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6740

Pressemitteilung.pdf

 

 

 

 

Maibaumübergabe 2015








Fotos: LK NÖ/Groiß

 

 

 

 

Informationsveranstaltung „Wildeinflussmonitoring Niederösterreich – Rechte und Pflichten des Jagdausschusses“

Vorträge:

Ergebnisse Wildeinflussmonitoring in Niederösterreich, DI Werner Löffler

Rechte/Pflichten des Jagdausschusses, Ablauf Jagdausschusswahlen, Mag. Sylvia Scherhaufer

 

 

 

 

Gratulation zur erfolgreichen Absolvierung der
"Forstfachlichen Prüfung für Waldpädagogen"

 

 

 

 

SVB-Unterstützungsaktion zu Waldarbeiterschutzausrüstung

Aufgrund des Eisbruchs im vergangenen Winter und durch den Sturm „Niklas“ Anfang April 2015 sind derzeit viele Bäuerinnen und Bauern mit der Schadholzaufarbeitung in den Wäldern beschäftigt. Diese Arbeiten bergen jedoch ein großes Risikopotenzial.

Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern möchte die von den außergewöhnlichen Naturereignissen betroffenen bäuerlichen Versicherten nicht nur mit Sicherheitshinweisen für die Waldarbeit unterstützen, sondern auch – entsprechend dem aktuellen Beschluss des SVB-Vorstandes vom 7. April 2015 – einen finanziellen Zuschuss für den Ankauf einer Waldarbeiterschutzausrüstung zur Verminderung der Verletzungsgefahr anbieten. Beim Kauf einer solchen Ausrüstung in der Zeit von 1. Dezember 2014 bis 31. Juli 2015 (Einsendeschluss an die SVB) im Wert von mindestens 110 Euro leistet die SVB einen Beitrag von 60 Euro.

Um diesen Zuschuss zuerkennen zu können, ist es erforderlich, dass die SVB eine Bestätigung von der Bauernkammer oder vom Gemeindeamt über das Vorliegen von Eisbruch- oder Sturmschaden im Wald des Zuschusswerbers erhält, der auf dem Antragsformular zu erfolgen hat. Wir dürfen Sie höflichst ersuchen, die Bestätigung über einen Waldschaden aufgrund der oben genannten Ereignisse auf diesem Formular vorzunehmen, damit der Versicherte den Antrag bei der SVB einbringen kann. Das Antragsformular ist in elektronischer Form (z.B. für ein Kammerrundschreiben) unter www.svb.at/formulare abrufbar. Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch unter 01 / 797 06-2306 telefonisch, oder per E-Mail unter info@svb.at zur Verfügung.

Wir bitten Sie zudem die Informationen über diese Aktion für den Ankauf einer Waldarbeiterschutzausrüstung in Ihrem Bereich weiterzutragen. Zur Bewerbung dieser Aktionhaben wir auch ein entsprechendes Plakat entworfen. Dieses können Sie gerne bei uns unter info@svb.at in Papierform anfordern.

Hinweise für das rechtzeitige Erkennen von Gefahren und das richtige Verhalten für ein sicheres Aufarbeiten von Schadholz sind auch auf unserer Homepage unter www.svb.at/merkblaetter >Schadholz zu finden.

Mit gleichlautender Information und dem Ersuchen um Unterstützung haben wir uns auch an die Bauernkammern auf Bezirksebene bzw. Ihre Regionalstellen gewandt. Für Regionen, in denen durch Eisbruch oder den Sturm „Niklas“ keine Schäden entstanden sind, ist das Ersuchen, eine Schadensbestätigung auszustellen, gegenstandslos.


Dr. Georg Schwarz, Sozialversicherungsanstalt der Bauern

 

Downloads zu diesem Thema:

Presseaussendung Kostenzuschuss für PSA.pdf

Info über Voraussetzungen für Kostenzuschuss.pdf

Antragsformular.pdf

Plakat_Schadholzaufarbeitung.pdf

 

 

 

 

Waldbewirtschaftung für Neueinsteiger Teil 1

30. März – 3. April 2015, Pyhra

 

 

 

 

Waldpädagogik im Gespräch 2015, 6. März 2015 – "Weniger ist mehr!"

Waldpädagogik im Gespräch findet heuer zum 10. Mal statt.

Das Motto lautet  "Weniger ist mehr!". Das Ideenteam hat sich wieder ein attraktives Programm überlegt und sich dabei für den Nachmittag inhaltlich an den Stellrädern für qualitätsvolle Walderlebnisse orientiert. Hinsichtlich ReferentInnen-Auswahl bei den Workshops gibt es ein Wiedersehen mit neuen Inhalten mit einigen der Top-ReferentInnen der letzten Jahre.

Programm "Weniger ist mehr!"

 

Nachlese:

Vorträge:

10 Jahre Waldpädagogik im Gespräch – Werner Löffler, Katharina Bancalari

Unterschiedliche Sichtweisen eröffnen neue Qualitäten – Josef Moritz

In Bildern sprechen ... – Annemarie Herzog

Anders mobil – Gerald Franz eNu

 

 

Workshops:

All inklusive – Josef Moritz

Wald und Wiesenrand – spielerisch entdecken! Spielen unterwegs – Helga Schiffer

Planung in Tandems – kooperatives Lehren und Lernen – Armin Lude

Drama, baby, drama! – Vom roten Faden und seinen Vorteilen – Manfred Duchkowitsch

Treffsicher unterwegs – mit Zielen steuern – Gerhard Müller - Keine Nachlese vorhanden

 

Fotos:


Fotos: Bancalari, Schiffer

 

 

 

 

Forstliche Fachexkursion der ARGE Meister

Eine zweitägige Fachexkursion führte 28 Teilnehmer der Fachgruppe Forstwirtschaft im Oktober des Vorjahres in die Obersteiermark. Die Fahrt mit drei Kleinbussen erlaubte uns die Absolvierung des umfang- und abwechslungsreichen Programmes in nur zwei Tagen.

Nach frühem Aufbruch am 16. Oktober und einem ausgesprochen guten Frühstück in der Forstlichen Ausbildungsstätte Schloss Pichl im Mürztal war der erste Exkursionspunkt der Forstgarten des Unternehmens Lieco in Kalwang.DI Marchgraber und Forstwart Grötzl stellten uns das System „Lieco“ vor und führten durch das Werksgebiet auf dem mehrmals im Jahr Saatgut in Containern ausgesät wird. Nach ausgiebigem Mittagessen in Rottenmann galt es eine Exkursionseinladung im Dr.-Flick`schen Forstgut Strechau anzunehmen. Forstmeister DI Lackner stellte in einem Vortrag die Forstverwaltung sowie deren Betriebsziele vor. Hier gilt es neben Holzproduktion, Hochlandrinder und Wasserkraft auch die hohen jagdlichen  Ansprüche der Stiftungsbegünstigten zu befriedigen. Die Exkursionspunkte waren die Besichtigung eines Wasserkraftwerkes sowie eines Hochwildwintergatters. Eine eingehende Diskussion über das Spannungsverhältnis Wild- und Waldbewirtschaftung in einem Großbetrieb durfte hierbei nicht fehlen.
Nach erfolgter Übernachtung in Weisskirchen im Murtal trafen wir uns am nächsten Tag mit DI Karl Sackl von der Forstverwaltung Pezold in Pöls. Er führte die niederösterreichischen Exkursionsteilnehmer in die Bestände des mehr als 3.000 ha Waldfläche umfassenden Gutsbetriebes. In diesem Betrieb wird das Wertasten aller Z-Stämme – vor allem der Hauptbaumart Fichte – seit Jahrzehnten praktiziert. Im Revier Pusterwald auf etwa 1.600m Seehöhe konnten besonders eindrucksvolle Bestände besichtigt werden. Am Standort mit 13. Fichtenbonität und konsequenter Durchforstung rechnet DI Sackl mit einer Umtriebszeit von maximal 60 Jahren. Der zweite Punkt im Gelände war eine Hochlagenaufforstung mit Engelmannsfichte. Als Abschluss stand nach gutem Mittagessen eine Führung im Werk der KLH-Massivholz GmbH in Katsch/Mur auf dem Programm. Hier werden jährlich mehr als 650.000qm großformatige Brettsperrholzplatten (Kreuzlagenholz) für Wand-, Decken- und Dachelemente erzeugt.
Am Abend des 17. Oktober traten wir die Rückreise an. Ein Eintreffen in der Heimat war, wie geplant, noch vor Mitternacht möglich geworden.

DI Michael Gruber
Abt. Forstwirtschaft


Fotos: LK NÖ/Gruber

 

 

 

 

Wald – Freizeitnutzung ohne Grenzen?    

Freitag, 30. Jänner 2015, Waidhofen/Ybbs

Vortrag - Mag. Sylvia Scherhaufer

 

 

 

 

Ergebnisse der Wertholzsubmission 2015

Bereits zum dreizehnten Mal fand am Freitag, dem 23. Jänner 2015 eine öffentliche Wertholzsubmission in Niederöstereich im Stift Heiligenkreuz statt.

619 Festmeter Wertholz – 783 wertvolle Laubholzstämme von 92 Waldbauern und Forstbetrieben wurden entsprechend den subjektiven Wertvorstellungen der (Furnier)-Holzkäufer beboten.

21 Stämme erzielten einen Festmeterpreis über 1.000 €, zwei davon sogar über 3.000 €.

Die 28 Bieter kamen überwiegend aus Österreich, einige auch aus Deutschland. Es waren auch je ein Bieter aus Kroatien und Frankreich bei der Submission vertreten.

Der Durchschnittspreis lag heuer bei 442 €/fm, damit liegt er um 74 €/fm höher als 2014.

Ergebnisheft

 

 

Fotos vom Aktionstag 2015 in Heiligenkreuz:

Fotos: LK Ö/ Wöhrle

 

 

 

 

Jagdausschusswahlen 2015

 

Unterlagen zum Downloaden:

Info-Vortrag, Mag. Sylvia Scherhaufer

Kurzzusammenfassung der Wahl inkl. Obmannwahl

Muster Wahlvorschlag

 

 

 

 

Wald/Holz und Gesundheit - Vorträge bei Bäuerinnentagen

Vortrag - DI Werner Löffler

Vortrag - DI Peter Sattler

 

 

 

 

Aufarbeiten von Schadholz – Vorsicht ist oberstes Gebot!

Eisanhang und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sowie dazukommender Nieselregen haben in manchen Gebieten Niederösterreichs erhebliche Schäden im Wald angerichtet. Herab fallende mit Eis behangene Äste bedeuten akute Lebensgefahr für Waldbesucher!, Aber auch schiefstehende Bäume, verspannte und gebrochene Stämme sowie ausgerissene Wurzelballen werden angetroffen und erfordern volle Aufmerksamkeit zur Erkennung der Gefahr und das Treffen der richtigen Arbeitsmaßnahmen.

Wir möchten sie auf die Gefahren bei der Schadholzaufarbeitung hinweisen, um Unfälle möglichst zu vermeiden. Schadholzaufarbeitung ist eine Arbeit für Profis mit einer fundierten Ausbildung. Erfahrung und besonnenes Handeln sind für ein sicheres Arbeiten unerlässlich.

 

Daher sind folgende Grundregeln zu beachten:

Übersicht - Schadholzaufarbeitung.pdf

Download


Weitere Informationen zur Schadholzaufarbeitung finden Sie auf der Homepage der Sozialversicherungsanstalt der Bauern www.svb.at sowie unter der Nummer 01-79706-2305.

Dipl. Ing. Günther Pfeiffer
OE Sicherheit und Gesundheit, Hauptstelle NÖ/W




Bilder: LK NÖ/Sinn

 

 

 

 

14. Vollversammlung des NÖ Waldverbandes

Fotos: LK NÖ/Pöchlauer-Kozel

 

 

 

 

Angelobung: Franz Fischer ist neuer Landeskammerrat der NÖ Landwirtschaftskammer

Am Montag dem 27. Oktober 2014 wurde der Obmann des NÖ Waldverbandes Franz Fischer von LK NÖ Präsident Hermann Schultes als neuer Landeskammerrat angelobt.
In seinem ersten Statement erklärt er, die Anliegen der Klein- und Kleinstwaldbesitzer noch stärker in der LK NÖ zu positionieren.

Das Team des NÖ Waldverbandes wird ihn dabei kräftig unterstützen und gratuliert dem neuen Landeskammerrat auf das ALLER HERZLICHSTE!

v.l. Kammerdirektor DI Raab, Vizepräsidentin ÖKR Meier, LKR Fischer, Präsident NR ÖKR Ing. Schultes, Bauernbunddirektorin Mag.Tanner, Vizepräsident Auer

LKR Fischer, Präsident NR ÖKR Ing. Schultes und Bauernbunddirektorin Tanner

Fotos: LK NÖ/Posch

 

 

 

 

Zdimal-Preis - Forstabsolventen ausgezeichnet

Schwarz: Forstwirtschaft ist Motor für die ländliche Entwicklung

Im Rahmen des Fachtages "Wald und Holz" an der Fachschule Edelhof (Bezirk Zwettl) wurden die besten Forstabsolventen Niederösterreichs und der Försterschule Bruck an der Mur mit dem "Zdimal-Preis" ausgezeichnet. "Die Forst- und Holzwirtschaft ist ein Motor für die ländliche Entwicklung, denn für rund 172.000 Betriebe und 300.000 Menschen in Österreich wird damit das Einkommen gesichert. Die Aus- und Weiterbildung spielt dabei eine zentrale Rolle, denn wo Wissen wächst, da wachsen auch die Zukunftschancen und die Lebensqualität", betone Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. "Die Verleihung der Forstpreise ist eine gute Gelegenheit auf den hohen Stellenwert der Bildungsarbeit hinzuweisen. An den Landwirtschaftsschulen wird die bestmögliche Ausbildung geboten, um erfolgreich und nachhaltig den Wald zu bewirtschaften. Gerade in einer Zeit, in der sich die Rahmenbedingungen ständig verändern, müssen wir mit der Bildungsarbeit tatkräftig mithelfen, neue Potenziale zu entwickeln und zu sichern", so Schwarz.

Namensgeber für den Forstpreis ist der verstorbene LK-Forstdirektor Dipl.-Ing. Willibald Zdimal, der sich besonders für die Forstausbildung in Niederösterreich einsetzte. Entscheidend für die Auszeichnung ist der Notendurchschnitt in der jeweiligen Ausbildungssparte. Dieses Jahr war geprägt von besonders vielen ausgezeichneten Prüfungsergebnissen. Insgesamt wurden 14 Personen mit dem Zdimal-Preis prämiert. Sponsoren der Sachpreise im Gesamtwert von rund 5.000 Euro waren die Firma Stihl, die Forstabteilung der Landwirtschaftskammer, der Agrar-Verlag, die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), das Land Niederösterreich (Abteilung LF2 und LAKO), die NÖ Landarbeiterkammer, und die Autoren von "Waldwirtschaft heute". Mag. Alexander Hembach von der Firma Stihl überreichte als Hauptpreis eine Motorsäge an Forstwirtschaftsmeister Stefan Hinterwallner aus Lilienfeld.

Als Organisatoren der Zdimal-Preisverleihung zeichnen die Autoren des Lehrbuches "Waldwirtschaft heute", die Forstabteilung der Landwirtschaftskammer, die Sozialversicherung der Bauern und die Landwirtschaftliche Koordinationsstelle (LAKO) verantwortlich.

1. Reihe von links: Ing. Herbert Grulich; FD DI Werner Löffler, Herbert Gschaider, Philipp Anderl, Stefan Hinterwallner, Reinhard Holl, Forstwart Benjamin Fröschl, Mag. Alexander Hembach (STIHL – Österreich)
2. Reihe von links: Herbert Gschaider; Michael Arnold (Försterschule Bruck); Bezirkshauptmann HR Dr. Michael Widermann; OFR DI Johann Sandler; Thomas Pöltner; DI Michael Gruber; DI Günther Pfeiffer (SVB)
Foto: LFS Edelhof

Stefan Hinterwallner erhielt als bester Forstwirtschaftsmeister eine Motorsäge. v.li. LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich, Forstwirtschaftsmeister Stefan Hinterwallner und LK-Forstdirektor DI Werner Löffler.
Foto: Jürgen Mück

 

 

 

 

Symposium "Unsere Energie - wir können mehr"

Wien, 4. Juli 2014

Gerhard Rathammer, Aufsichtsratsmitglied des NÖ Waldverbandes, hielt im Rahmen des Symposiums einen interessanten Vortrag über die Entwicklung der Bioenergie in Niederösterreich.

"Wertschöpfung wertschätzen!" von Gerhard Rathammer - download


Fotos: Anna Schreiner

 

 

 

 

"Unsere Forstwirtschaffts - Das Holz macht's"

Seit 2009 fährt die Landwirtschaftskammer NÖ eine jährliche Kampagne, um die vielschichtigen Leistungen der Landwirtschaft und ihrer Partner für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. In dieser Kampagne beteiligen sich sechs Partner – und somit doppelt so viele wie in den letzten Jahren. Auch Online-Marketing und Social Media sind erstmals Teil der PR-Strategie. Ziel der LK NÖ und ihrer befreundeten Partner ist es, noch mehr Menschen als bisher auf den Nutzen der gemeinsamen Leistungen aufmerksam zu machen. Außerdem lädt www.unserelandwirtschaffts.at Interessierte dazu ein, selbst persönliche AHA-Erlebnisse rund um die Landwirtschaft mitzuteilen: Die Landwirtschafft´s wird zu Unsere Landwirtschafft´s! www.unsere-landwirtschaffts.at

Holz macht´s… HEIMELIG
Die 38.000 Waldbesitzer Niederösterreichs ermöglichen, dass die Forst- und Holzwirtschaft in unserem Bundesland der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor ist. Wie vielseitig die Leistungen der Branche sind, macht Sprecher Felix MONTECUCCOLI deutlich: „Holz ist heimelig im Wohnbereich, verlässlich als Konstruktion, Co2-neutral als Brennstoff und für viele Anwendungen sehr begehrt. Unsere Forstwirtschafft´s gleichzeitig Holz nachhaltig zu produzieren, Schutz vor Naturgefahren zu gewähren, Erholungsraum zu pflegen und dabei die Biodiversität und Natur zu schützen. Die Waldbesitzer sind der Garant für Vielfalt und nachhaltige Produktion von heimischem Holz – für klimafreundliche Bauten und Energie. Unsere Forstwirtschafft´s heimelig.“
www.unserelandwirtschaffts.at

DI Werner Löffler, DI Felix Montecuccoli, LK-Präsident Hermann Schultes und Franz Fischer

Foto: LK NÖ/Posch

 

 

 

 

Hauptfeststellung 2014 Forstwirtschaft

Richtlinien

Richtlinien - Forstwirtschaft - download

Richtlinien - Landwirtschaft - download

Richtlinien - Jagdgatter - download

 

 

Aussendungstermine der Formulare für die Hauptfeststellung

Gegliedert nach Bezirksbauernkammern - download

 

 

Informationsbroschüre
des Bundesministeriums für Finanzen

 

 

Vorträge der Informationsveranstaltungen

 

Vortrag über 10 bis 100 ha Waldfläche - download

Vortrag ÜBER 100 ha Waldfläche - download

 

 

Ausfüllhilfe für Formulare zur Hauptfeststellung 2014

 

LuF 2 - download

 

 

Hilfsmittel zur Erfassung von Waldflächen

Flächenerfassung über 10 bis 100 ha - download
(Datei speichern, dann schreibgeschützt öffnen)

Leitfaden Flächenermittlung Betriebe über 10 bis 100 ha - download

 

Flächenerfassung ÜBER 100 ha - download
(Datei speichern, dann schreibgeschützt öffnen)

Leitfaden Flächenermittlung Betriebe ÜBER 100 ha - download

 

Anleitung "NÖ Atlas" - download

 

 

Für Betriebe bis 10 ha sind für jeden politischen Bezirk pauschale Hektarsätze für den Wald verordnet!!

In dieser Größenkategorie werden nur

mit einem eigenen Hektarsatz bewertet.

 

Ertragsregionen in NÖ gemäß Anlage 8 für Betriebe > 100 ha Waldfläche

 

 

Zusätzliche Informationen - Grundstücksverzeichnis

Informationen zum Thema "Grundstücksverzeichnis" - download

Anleitung "Grundstücksverzeichnis im BEV WebShop bestellen" - download

 

 

 

 

Waldbesitzer müssen ab März Dokumentationspflicht erfüllen

EU-Holzverordnung gilt ab 3. März 2013

Eine neue EU-Verordnung soll illegale Abholzung verhindern. Auch heimische Waldbesitzer sind davon betroffen.

Die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates „über die Verpflichtungen von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen“, wie die EU-Holzverordnung im vollen Wortlaut heißt, gilt ab 3. März 2013. Die Verordnung zielt darauf ab, dem Handel mit illegal geschlagenem Holz entgegenzuwirken. Zum einen soll das durch ein Verbot des Inverkehrbringens von Holz und Holzerzeugnissen aus illegalem Einschlag erreicht werden. Zum anderen gilt eine Sorgfaltspflicht für alle EU-Händler, die Holzerzeugnisse erstmals auf den EU-Markt in Verkehr bringen. Diese Sorgfaltspflicht umfasst die Dokumentation über Art, Herkunft und Legalität der Lieferung, eine Risikoabschätzung und, wenn das Risiko eines illegalen Einschlags nicht vernachlässigbar gering ist, ein Risikominderungsverfahren. Diese Bestimmungen der Verordnung gelten nur beim erstmaligen Inverkehrbringen (Verkauf oder unentgeltlich Abgabe) auf dem EU-Markt, nicht für den weiteren Handel bzw. für die weitere Verarbeitung innerhalb der EU.

Zielrichtung der Verordnung sind Importe aus Risikogebieten etwa der Tropen oder Russlands. Betroffen sind aber auch die Einfuhren aus Nicht-EU-Staaten ohne nennenswertes Risiko sowie die heimischen Waldbesitzer, die ihr Holz naturgemäß erstmalig am Binnenmarkt platzieren. Letztere gehören natürlich nicht zur Risikogruppe, eine Ausnahmeregel war aber aus Gründen der Wettbewerbsgleichheit und Konformität mit den WTO-Bestimmungen nicht möglich.

Pflichten für Waldbesitzer
Während manche Importeure je nach Herkunft und Komplexität der Holzerzeugnisse mit durchaus erheblichem Aufwand für den Nachweis der Legalität rechnen müssen, sollten die heimischen Waldbesitzer kein Problem mit den neuen Bestimmungen haben. Die meisten geforderten Informationen wie Baumart, Sortiment und Menge werden auch für die Holzeinschlagsmeldung von der Forstbehörde abgefragt. Darüber hinaus sind vom Waldbesitzer Name und Anschrift des Käufers sowie Nachweise über die Legalität des Holzeinschlags für allfällige Kontrollen bereitzuhalten. Diese Informationen finden sich in der Regel in Schlussbriefen und Abmaßlisten. Zudem wird ein entsprechendes Formular als Hilfestellung für die Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt. Für den Nachweis der Legalität von bewilligungspflichtigen Holznutzungen sollten jedenfalls die entsprechenden forst- oder naturschutzrechtlichen Bewilligungen aufbewahrt werden. Grundsätzlich sieht die EU-Holzverordnung eine fünfjährige Aufbewahrungszeit vor. Das heißt, alle geforderten Informationen und Nachweise zum Holzeinschlag können von der zuständigen Behörde bis fünf Jahre rückwirkend verlangt werden. Es ist vorgesehen, das Bundesamt für Wald als zuständige Behörde für die Kontrollen der Importeure einzusetzen und die Forstbehörde für Kontrollen im Zusammenhang mit heimischem Holz.

DI Johannes Hangler
Leiter-Stellvertreter der Abteilung für Waldpolitik
und Waldinformation im Lebensministerium.

Die EU-Holzverordnung der Europäischen Kommission finden Sie auf der Internetseite des Lebensministeriums unter www.lebensministerium.at/forst in der Rubrik EU & Internationales/EU.

 

Anbei finden Sie ein Formular zum Download, welches Sie zur Dokumentation Ihrer Holzverkäufe verwenden können.

Formular

 

 

 

 

Exkursionsführer für den niederösterreichischen Kleinwald

Vom Forstausschuss der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer wurde im Jahr 2010 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich zum Ziel setzte, ein Beratungsprodukt speziell für den Klein- und Kleinstwald in Niederösterreich zu entwickeln.

In Zusammenarbeit mit den Funktionären der Arbeitsgruppe, dem NÖ Waldverband und den Mitarbeitern der Forstabteilung wurde dieser Exkursionsführer erarbeitet, der den Waldwirtschaftsgemeinschaften und den Bezirksbauernkammern vor Ort als aktuelles und wertvolles Beratungsinstrument für die tägliche Arbeit zur Verfügung stehen soll.

Die positive Entwicklung des NÖ Waldverbandes und der 66 Waldwirtschaftsgemeinschaften wird durch den hohen Organisationsgrad des Kleinwaldes dokumentiert: Rund 20 Prozent dieser Eigentumskategorie nützen die Vorteile dieser überbetrieblichen Zusammenarbeit durch wirksame Synergieeffekte bei Bewirtschaftung und Holzvermarktung. Nicht zu unterschätzen ist aber auch die zunehmende Bedeutung des Waldverbandes als wichtiges Ausbildungs- und Informationsnetzwerk. In diesem Sinn ist auch der vorliegende Exkursionsführer zu sehen. Die Demonstrations- und Beispielsflächen der einzelnen Waldwirtschaftsgemeinschaften zeigen den hohen Bewirtschaftungsstandard des bäuerlichen Kleinwaldes in Niederösterreich.

Der Exkursionsführer zum Download:

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